Lesekreis zu Ibn Hazm

Das Halsband der Taube

Der andalusische Philosoph und Denker Ibn Hazm entstammte einer wohlhabenden Familie und nutzte den Zugang zu Gelehrten seiner Zeit, um sein Wissen zu vertiefen. Er wurde 994 in Córdoba geboren und erlebte früh politische Spannungen, die ihn mehrfach zur Flucht zwangen. Zeitweise diente er dem Umayyaden-Kalifen Abdurrahman als Wesir.

Er gehörte der zahiritischen Rechtsschule an, und da seine Ansichten denen der Mehrheit der muslimischen Bevölkerung widersprachen, wurden einige seiner Werke heftig kritisiert und sogar verbrannt.

Sein Werk "Das Halsband der Taube" zählt zu den wenigen prosaischen Arbeiten und beleuchtet facettenreich die Liebe. Ibn Hazm schildert seine Beobachtungen mit psychologischer und soziologischer Sensibilität und schafft eine eigenständige innere Welt. Mit dem metaphorischen Titel setzt er der Liebe ein literarisches Denkmal.

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